Amtseinführung und Schulfest


Buchen. (adb) Nach kurzer Vakanzzeit verfügt die Meister-Eckehart-Schule über eine neue Schulleitung: Rektorin Anneke Hanke wurde am Mittwoch während einer feierlichen Einführung offiziell zur Leiterin des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit Förderschwerpunkt „Lernen“ bestellt.

 

Konrektorin Christiane Blos fußte ihre Begrüßungsrede auf den „Mut zum Risiko“. Exakt diesen habe Anneke Hanke mit der Entscheidung für ihr neues Amt bewiesen. Einführende Worte kamen weiterhin von Schulamtsdirektorin Britta Lorenz (Staatliches Schulamt Mannheim), welche zunächst die Vita der aus Schleswig-Holstein stammenden Pädagogin skizzierte: Auf das 1997 abgelegte erste Staatsexamen für Lehramt an sonderpädagogischen Einrichtungen folgten 2000 das zweite Staatsexamen und ein erstes Dienstjahr in Norddeutschland. Bereits 2001 erfolgte die Versetzung nach Baden-Württemberg, wo Karlsruhe die erste Station von Anneke Hanke war. Seit 2005 wirkt sie in Buchen, nachdem sich ihr Lebensmittelpunkt auf Höpfingen verlagerte. Wie Britta Lorenz umschrieb, müsse eine Führungskraft „lang genug in derselben Position wirken, um eigene Fehler zu analysieren und zu korrigieren, damit ihr gutes Management obliegt“. Allerdings möge Anneke Hanke aufgrund dieser hehren Aufgaben keinesfalls verzweifeln: „Gute Führung kann men lernen wie ein Musikinstrument!“, bemerkte Lorenz augenzwinkernd und überreichte Hanke verbunden mit besten Wünschen die Ernennungsurkunde.

 

Seitens dem Schulträger – der Stadt Buchen – gratulierte Bürgermeister Roland Burger zur „soliden Überwindung der Vakanzphase“ und würdigte die Schule als „gleich der Familie prägende Institution des Lebens“. Seit recht bescheidenen Anfängen im Jahr 1962 habe sich die Meister-Eckehart-Schule zu einem Ort „zum Leben und Lernen“ entwickelt, an dem „Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, individuelle Förderung zum Leben in der Gesellschaft“ erhalten. Auch Burger signalisierte Anneke Hanke Rückendeckung in allen Belangen und verpackte seine Wünsche frei nach Erich Kästner in einem Bonmot: „Ein Lehrer kann die Kinder hegen und pflegen – aber wachsen müssen sei selber!“ In diesem Sinne möge die neue Schulleiterin über jenen „grünen Daumen“ verfügen.

 

Ein weiteres Grußwort kam von Franz Klüber, der Hanke im Namen des Personalrats „das Formen einer stabilen Schulfamilie“ wünschte. Die Grüße der Kirchen überbrachte der evangelische Schuldekan Martin Schwarz. Auf erfrischend lässige Weise – verstärkt von seinem „Co-Redner“ in Form eines Plüschrabens – ermutigte er Anneke Hanke dazu, Gott als Ansprechpartner jedweder mit Amt oder Privatleben verbundenen Sorgen und Nöte zu sehen: „Sie sind nie allein!“, rief Schwarz aus. Im Namen der Buchener Schulen verlas Monika Schwarz als geschäftsführende Rektorin einfühlsame Worte, ehe Lehrerin Susanne Kattermann für das Kollegium den Dank für die bisherige kongeniale Zusammenarbeit „auf der ersten gemeinsamen Flugstrecke“ aussprach – in der Hoffnung vieler weiterer gemeinsamer Etappen. Elternbeiratsvorsitzende Elke Egenberger überreichte symbolisch eine stilisierte Schultüte, ehe Schülersprecherin Leonora Ademi im Namen aller Schüler ein herzenswarmes „Dankeschön, liebe Frau Hanke!“ aussprach.

 

Mit einem ob seiner interessanten Konnotationen aufrüttelnden Abschlusswort bedankte sich auch Anneke Hanke bei allen Wegbegleitern aus Familien- und Berufsleben, ehe sie zum gemeinsamen Mittagessen auf dem Schulfest einlud.

 

Für die Auflockerung der Feierstunde waren unterdessen verschiedene Klassen der MES zuständig. Dynamische Bewegungen zu Rap-Musik servierte die Hauptstufe, während das „Sockentheater“ der Klasse 5 witzig und charmant den Vormittag bereicherte. Mit interessanter Perkussion gewürzte Lieder steuerten die ganze Schulfamilie sowie die Grundstufe bei.